Alte Mahlmühle zu Burgberg
Die alte Drommsel
(Max Hummel, Mühlenverein Burgberg e.V.)
Mühlenchronik
1209 erste urkundliche Nennung von Konrad von Berg.
Im 14.Jahrhundert fällt das Rittergut an die Grafen von Öttingen. Die Mühle
ist zu dieser Zeit aber Eigentum des Hauses Wirtemberg
1630 Im 30-jährigen Krieg wird Schloss und Mühle "gründlich zerstört".
1710 Grafeneck'sche Vasallen bauen die Mühle wieder
1772 Die Mühle brennt wieder ab, wird aber gleich wieder
aufgebaut.
1838 Freiherr Edmund von Linden kauft das Schloss von den Grafen Öttingen-Wallerstein.
1932-37 Pächter Josef Ludwig, der spätere Kreuzwirt, ist der letzte Müller.
1936 Dr. Maria Gräfin von Linden verkauft das Schloss und die Mühle an die Familie Wemmer
1965 Die Mühle wird an die Landeswasserversorgung Stuttgart verkauft.
1970 Verkauf an die Gemeinde Burgberg
1972 Bei der Eingemeindung am 1.April geht die Mühle in den Besitz der Stadt Giengen über.
2000 Das „neue" Mühlrad wird mit einem Militärhubschrauber im Rahmen einer Luftwaffenübung von Schongau nach Burgberg transportiert.
2002 Am 26.April wird die „Interessengemeinschaft Historisches Burgberg" eingetragener Verein (e.V.)
Im November ist das Mühlrad eingebaut und hergerichtet, zur Erleichterung der Beteiligten führt die Hürbe noch genug Wasser um das Rad zu drehen.
2002-2004 Die Arbeiten am Mahlgang laufen, die Mittel für die Sanierung werden mit Hilfe der Stadt Giengen beantragt.
2004 Im Oktober kommt der Bewilligungsbescheid von Leader+. Die Sanierung kann durchgeführt werden.
Bei der Finanzierung der Sanierungsarbeiten sind beteiligt:
·
Denkmalamt·
Denkmalstiftung·
Leader+·
Stadt Giengen·
Der Verein IGHB2005 Im März beginnen die Arbeiten der Tragwerksanierung.
Im Mai werden die Mahlsteine in ihre Position auf des Biet gebracht. Nach 68 Jahren drehen sich in der Alten Mühle wieder die Mahlsteine.
November/Dezember: Trotz ungünstiger Witterung kann der Außenputz überarbeitet werden. Die Sanierung des Tragwerks ist somit abgeschlossen.
2006 Im März wird der Fallenstock wieder instandgesetzt.
Der nach historischen Zeichnungen neu angefertigte Beutelkasten wird an seinen Standort in der Mühle gebracht. Der Beutelkasten stellt die älteste mechanische Siebvorrichtung dar.
April: Die Steinbütte ist fertig und wird eingebaut.
Die Funktionsweise einer Altdeutschen Mühle kann geräuschvoll veranschaulicht werden.
Die restlichen Sanierungsarbeiten im Inneren der Mühle beginnen
28.04.2006
In der Hauptversammlung wird einstimmig beschlossen, daß der bestehende Verein IGHB in Historischer Mühlenverein Burgberg e.V. umbenannt werden soll.
17.05.2006 Minister Hauk informiert sich im Zuge einer Bereisung der Leader+ Leitprojekte über den Sachstand der Alten Mahlmühle .Er zeigt sich beeindruckt von der Leistung die von den IGHB-Mitgliedern vollbracht wurde.
November 2006 Der zum Mühlenensemble gehörende Stall wird von Vereinsmitgliedern verputzt. Das Dach wurde ebenfalls im November vom Eigentümer Stadt Giengen neu eingedeckt.
28.05.2007 Offizielle Einweihung der Alten Mahlmühle durch Staatssekretärin Gurr-Hirsch, MdL Hitzler, Landrat Mader und OB Stahl.
29.09.2007 Beim Wettbewerb zur Auszeichnung kommunaler Bürgeraktionen 2007 erhält der Hist. Mühlenverein Burgberg eine Anerkennung für vorbildliche Leistung von Ministerpräsident Oettinger und Innenminister Rech.